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Gewaltfreie Kommunikation

In der Gewaltfreien Kommunikation verbinden sich Menschen so, dass sie Freude daran haben, sich und anderen das Leben zu bereichern
– auch in Konfliktsituationen.

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Was macht Sie so sicher, dass es funktioniert?
Ich habe es ausprobiert.
M. B. Rosenberg

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine praktische und lebensnahe Methode nach M.B. Rosenberg, die zu mehr Authentizität und Freude in zwischenmenschlichen Beziehungen und im Umgang mit sich selbst führt.

In der GFK geht es darum, sich ehrlich und klar auszudrücken und empathisch zuzuhören um eine wirkliche Verbindung zu seinem Gegenüber aufzubauen. Dabei liegt der Hauptfokus auf den Bedürnissen und Gefühlen, die hinter Handlungen und Konflikten stehen.

„Ein Konflikt ist Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses.“
M.B. Rosenberg

Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, sie nicht zu verurteilen und klar zu kommunizieren. Das hat viel mit Verletzlichkeit und Mut zu tun. Es heisst, Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen und die Welt zu gestalten, in der man leben möchte.

„Empathisch zu sein, bedeutet, die Welt durch die Augen der anderen zu sehen und nicht unsere Welt in ihren Augen.“
Carl Rogers

Genau so wichtig wie der richtige Ausdruck, ist es präsent zuzuhören und sich dabei möglichst urteilsfrei auf das Gegenüber einzulassen. Offen und bereit zu sein, die Perspektive des anderen zu sehen, ist eine der höchsten Wertschätzungen, die wir jemandem bieten können.

 

Inwiefern ist die GFK gewaltfrei?

Gewalt bezeichnet in der GFK eine Sprache oder Haltung, die sich auf lebensentfremdende Kommunikation stützt. Diese kann zum Beispiel aus Bewertungen, Vergleichen oder Manipulationen bestehen und ist darauf ausgelegt, sein Gegenüber oder sich selbst zu verurteilen und klein zu machen.

„Wirklich verstehen wollen, heisst dabei nicht, dass ich auch einverstanden bin.“

Keinesfalls heisst Gewaltfreiheit, dass man sich bei der GFK immer einig sein muss. Im Gegenteil, es ist zentral, dass jeder seine Sichtweisen und Bedürfnisse offen mitteilen und dafür einstehen kann.

Es geht auch nicht darum starke Gefühle wie Wut zu unterdrücken. Man soll und darf Wut fühlen und diese auch zum Ausdruck bringen. Wichtig ist dabei nur, dass man die respektvolle Haltung zu seinem Gegenüber und zu sich selbst nicht verliert.

 

Was erwartet dich?

Du lernst und übst mit uns die Methode der Gewaltfreien Kommunikation. Sie bietet dir einen guten Werkzeugkasten, um die schön klingenden Aspekte wie „Verbindung in Konfliksituationen“, „grundehrliche Kommunikation“ oder „im Beruf sich selbst sein“, erfolgreich anzugehen.

Nebst der theoretischen Grundlagen bilden Praxisübungen den zentralen Teil. Ziel ist, GFK soweit zu verinnerlichen, dass du sie nicht nur im geschützten Übungskontext, sondern auch im Alltag und in Konfliktsituationen gekonnt anwenden kannst.

Dabei suchen wir nicht nach starren Lösungsansätzen, sondern befähigen dich aus dem Moment heraus und der Situation entsprechend natürlich und mit deinen eigenen Worten zu agieren. Es ist wichtig sich nicht von der Methode abhängig zu machen oder sich in ihr festzufahren, denn jede Situation ist einzigartig und verlangt nach einem Feingefühl für den Moment und das Gegenüber.

Gerne erzählen wir dir, auf welche Weisen du mit uns die GFK kennenlernen, vertiefen und verinnerlichen kannst.

Teilnehmer tauschen sich über ihre Erfahrungen während einer Praxisübung aus

„Du hast noch nie etwas falsch gemacht, wirst auch nie etwas falsch machen. Du wirst dich höchstens aufgrund dessen, was du jetzt gerade lernst, das nächste Mal für etwas anderes entscheiden.“

M. B. Rosenberg